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Totinatreffen 2015 Nürnberg PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Renate Recktenwald   
Dienstag, 09. Juni 2015 um 10:46

Totinaertreffen 2015

 

Das 18. Heimattreffen der HOG Kleinsanktpeter/Totina fand am 23.05.2015 in Nürnberg statt.

Man hatte sich wieder zusammengefunden um gemeinsam der Heimat zu gedenken, um sich zu sehen und zu erzählen von damals und von heute.

Der Vorsitzende Ewald Varga hieß seine Landsleute aufs herzlichste Willkommen.

Sein Gruß ging auch an diejenigen, die nicht mehr dabei sein konnten.

Er bedankte sich, auch im Namen des Vorstandes bei allen, die mitgeholfen hatten das Fest zu gestalten.

Die Zahl der Anwesenden schrumpfte von Treffen zu Treffen.

1999 waren es 200 Personen, 2007 -150, 2013 begrüßte man 100 Landsleute, und 2015 waren es nur noch 75.

2014 wollten wir eine Busfahrt nach Totina organisieren. Da nur 21 Landsleute Interesse zeigten, konnte die Fahrt nicht stattfinden.

Wie jedes Jahr gedachten wir mit einer Schweigeminute der Toten, die in der neuen Heimat ihre letzte Ruhe gefunden haben, als auch jener, die in Totina ruhen oder Opfer von Kriegen und Deportation geworden waren. Seit unserem letzten Treffen sind folgende Landsleute verstorben:

Anna Heinz, Gregor Nyari, Johann Gengler, Katharina Scheuermann, geb. Junger, Franz Kirsch, Nenad Oberknez, Katharina Varga, geb. Kühn, Barbara Pflanzner, geb. Willwerth, Eva Lupp, geb. Kühlburg, Johann Kühn, Wilma Kühn, geb. Weiland, Barbara Steibel, geb. Schuch, Manfred Wolf und Helmut Recktenwald.

Vom Bund der Vertriebenen wurden wir gebeten bei unserem Heimattreffen das Motto wie zum Tag der Heimat zu nutzen. Das Leitwort zum Tag der Heimat 2015 lautete:

„Vertreibungen sind Unrecht – gestern wie heute“

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass Geburtstagsgratulationen, Ehejubiläen und Todesanzeigen nur dann in der Banater Post erscheinen, wenn sie in der Heimatsortskartei erfasst sind.

Als älteste Teilnehmerin wurde in diesem Jahr Frau Eva Kühn geb. Hollerbach geehrt, als ältester Teilnehmer Herr Peter Henz.

Ein Dankeschön ging auch dieses Mal an Frau Erna Edelmayer, die die Landsleute wieder mit ihren guten Torten verwöhnte.

Nach der Begrüßung ging es fröhlich weiter mit Musik und Tanz. Unser Landsmann Herr Walter Kampf spielte bis in die frühen Morgenstunden zum Tanz auf.

Auch etliche junge Leute haben gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern den Weg zu uns gefunden. Vielleicht werden es nächstes Mal noch mehrere. Bestimmt haben viele Landsleute, die nicht dabei waren, ans Treffen gedacht. So auch Kurt Kühn aus Totina, der sich telefonisch meldete und allen Teilnehmern einen herzlichen Gruß übermittelte.

Es ist immer wieder schön sich zu treffen, sich auszutauschen, sich zu erinnern…

„Wie geht’s dem un dem …?“ „ Weest noch wie´s demols wor uf de Kerweih ?“

Fragen tauchten auf, die nur noch schwer zu beantworten sind: „Wem hat der Spichl gheert, der im Kamin ghong hat iwerm Brautpaar bei Hochzeiten ?“

Viele Fragen, viele Antworten, ein sich Zurückversetzen in vergangene Zeiten. Da kam Freude auf und Glücksgefühle. Man vergaß, dass man in Nürnberg und nicht im Totina von damals war.

„Es war auch diesmal ein schönes Treffen“, „Wir kommen auch in zwei Jahren wieder, wenn wir gesund bleiben“ . Solche Sätze hörte man immer wieder, als man sich verabschiedete.

Das nächste Heimattreffen wird am 3. Juni 2017 wieder in Nürnberg stattfinden.

Bis dahin „Bleibt`s gesund und wohlbehalten“! „ Auf Wiedersehen“!

Renate Recktenwald

 

 
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